Gentherapie für neovaskuläre AMD

Shownotes

Wie könnte das Auge selbst zum Produzenten eines Anti-VEGF-Wirkstoffs werden? Die Folge ordnet aktuelle Gentherapieansätze bei neovaskulärer AMD anhand eines Übersichtsartikels ein. Themen im Gespräch: - Wirkprinzip: Bereitstellung eines Bauplans zur Wirkstoffproduktion statt Reparatur eines Gendefekts. - Applikationswege: Chancen und Hürden der intravitrealen, subretinalen und suprachoroidalen Gabe. - Studienansätze wie RGX-314 und 4D-150: Hinweise auf eine geringere Zahl zusätzlicher Anti-VEGF-Injektionen. - Sicherheitsfragen: Entzündungsreaktionen, begleitende Kortisontherapie und mögliche Augeninnendruckanstiege. - Offene Fragen zu Wirkeintritt, Wirkdauer, Steuerbarkeit und möglichen Effekten außerhalb des behandelten Auges. - Konsequenzen für die Praxis: Warum Nachsorge und die Aufklärung über Entzündungszeichen trotz geringerer Injektionslast wichtig bleiben. Die besprochenen Verfahren befinden sich in klinischer Prüfung. Langzeitdaten fehlen noch; eine geringere Injektionslast bedeutet weder Heilung noch das Ende regelmäßiger Kontrollen. Mit Unterstützung von Bayer.

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