Tuberkulose als Uveitisursache

Shownotes

Tuberkulose als Uveitisursache

Dr. Annika Licht im Gespräch mit PD. Dr. Benedikt Schworm

Wir bleiben bei schwer zu diagnostizierenden Erkrankungen und widmen und der Tuberkulose. Die knifflige Frage ist hier: was fange ich mit einem positiven Test an, wenn sonst jedes klinische Zeichen fehlt? Die spannende Studie aus der Feder von La Distia Nora und Kollegen, die 2025 im Lancet erschienen ist, untersucht einen möglichen Umgang mit diesem Problem.

Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: La Distia Nora R, Putera I, Riasanti M, Sitompul R, Edwar L, Susiyanti M, Aziza Y, Waliyuddin MZ, Widodo E, Sifyana UA, Jessica P, Ethelind R, Singh G, Dik WA, Rombach SM, van Hagen PM. Antitubercular therapy for uveitis of undetermined cause with positive interferon-gamma release assay: a single-blind, single-centre, phase 2 randomised controlled trial. EClinicalMedicine. 2025 Sep 17;88:103511. https://clinicaltrials.gov/study/NCT05005637

Transkript anzeigen

00:00:04:

00:00:12: Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von unter vier Augen dem Of Thermo Podcast.

00:00:17: Ich freu mich, dass Sie wieder dabei sind und zuhören!

00:00:19: Wir befinden uns im Themenwundert UVITIS.

00:00:21: Vielen Dank an Alimera fürs möglich machen und sprechen mit Dr.

00:00:25: Schwarm aus der LMU München über verschiedene spannende Studien.

00:00:31: Wir haben jetzt schon gesprochen über Philzineolonen bei der Suche nach der UV-Ithesursache.

00:00:39: Heute geht es um eine der infektiösen UV-Itesursachen, nämlich die Tuberkulose.

00:00:44: Eine wirklich schwer zu diagnostizierende Erkrankung ist ein Studie von Ladistia Nora und Kollegen, die im Lancet veröffentlicht worden sind, im Jahr zwanzig, also ziemlich aktuell.

00:00:57: Bevor wir uns jetzt auf die Studie stürzen, die sehr spannend ist ... würde ich gerne erst mal über die Tuberkulose als Augenerkrankung allgemein sprechen.

00:01:06: Tuber-Kulose ist eher so als Allgemeinerkrankungen bekannt, man hat es vielleicht noch ein bisschen im Kopf aus dem Studium ... Das war mal ein sehr großes Problem.

00:01:15: Es ist leider in Teilen der Welt immer noch ein großes Problem und der Geist hat auch den Begriff Schwindsucht noch um.

00:01:20: Und das ist eine Erkrankung, die nach einer Primärenfektion mitunter das Leben lang in der Latenzphase bleibt.

00:01:27: Und dass macht's schwierig zu testen aber ... Wenn ich jetzt einen Patienten mir vorstellen würde, und ich denke mal sie sind ja auch so ein großes Zentrum in der NMU mit UV-ITS Sprechstunde.

00:01:40: Sie bekommen wahrscheinlich auch ein paar Fälle zugewiesen, die eine richtig ausgeprägte Augentubakulose haben.

00:01:46: Wie sieht das überhaupt aus?

00:01:48: Ja, guten Abend erst mal!

00:01:50: Guten Abend!

00:01:51: Es ist so ... Die Tuba-Kulose am Auge ist schon eher eine Ausschussdiagnose, weil sie sich sehr bunt zeigen kann.

00:01:59: Es gibt fast kein pathogenomonisches Bild.

00:02:04: Typisch ist das Patienten entweder einerseits eine chronische granolomatöse Entzündung des Vorderen-Augenabschlitz haben.

00:02:14: Sie können aber auch korridale Granolome entwickeln.

00:02:17: Die können teilweise riesig werden Also so richtig gelbliche Massen.

00:02:21: Das ist schon extrem.

00:02:23: Das sind Bilder, die sehen wir wahrscheinlich hier in Deutschland kaum.

00:02:28: Die kennt man dann eher aus den NDMI-Gebieten.

00:02:30: Aber haben Sie das schon mal gesehen an der LMU?

00:02:33: Ja, also was wir schon gesehen haben ... Ich hatte einfach ein irres Kranolom, also ein komisches Knötchen einer Iris und es gibt solche Befunden.

00:02:42: aber es ist eben so, es gibt kein homogenes Krankheitsbild mehr zu sagen, ach, das ist eine Tuberkulose!

00:02:47: Es gibt noch eine seltene Ausprägung, Serpiginöse Corriditis.

00:02:56: Da gibt es jetzt zwei Formen, die Serpigenöse, die einfach als Autogunerkrankung so auftritt.

00:03:03: Das ist eine der Posterionovitiden, also das wird eingeteilt in die Choreocapularitiden und das sind sie wohl so Narben vom Sehnerven aus, so Serpighinös, also schlangenartig sich ausdänen in die mittlere Peripherie.

00:03:18: Und es gibt die Sepigenis-like Coriditis, also die sehr pigenösartige.

00:03:24: Die ist mit der TBC assoziiert.

00:03:27: oder das ist eine Ausprägung von Tuberkulosen und da ist typischerweise sieht man auch diese sehr pagenösen Narben.

00:03:34: aber interessanter Weise ist dann eher der Bereich um den Sehnerven ausgespart und da behaupten die Kollegen aus Indien oder sieht aus Asien dass sei ein pathogenomonische Ausprägung.

00:03:49: Da gibt es Leute, die sagen, das ist typisch.

00:03:51: Also sehr verdächtige Befunde sind große koholidale Katalome, die so gelblich durchschreit, also richtig groß sind.

00:03:59: und diese seppigen Nüsartikekoholitis ... Das ist wahrscheinlich das wo Spezialisten in Endemiegebieten am ehesten sagen, dass jetzt ziemlich sicher eine Tuberkalose-Assoziate UVI ist.

00:04:12: Ansonsten ist die tuberkalose assoziatede UVI eher wie alle infektiösen Obetiden einer granulomatöser Entzündung, die meistens im erfordernen Augenabschritt ist.

00:04:25: Aber auch den hinteren Augenabschnitt mitbetreffen kann und noch Gefäßentzündungszeichen haben kann.

00:04:30: Also dann spricht man von einer Pan-Uvetis.

00:04:32: Das sind so die typischen Befunde aber die lassen sich nicht trennscharf mit anderen infektiosen Obetidien abgrenzen.

00:04:39: Das heißt es ist grundsätzlich ganz gut auf die Tuberkullose zu testen bevor man ... Darüber nachdenken, Steroide anzusetzen?

00:04:47: Ja.

00:04:48: Da muss man sagen ... Wir leben ja nicht in einem NDMI-Gebiet.

00:04:52: Sprich, Tuberkulose ist in Deutschland zählt hin.

00:04:56: Das heißt wir müssen jetzt nichts immer Angst haben, dass jemand Tuberkalose hat.

00:05:00: Aber es muss sehr genauer differenzieren, weil wir hätten zwischendurch durch die freie Bewegung über die Welt auch über Migrationen und Tourismus

00:05:09: etc.,

00:05:10: kommen Patienten entweder in Endemiegebiete und wieder hierher zurück, oder sie kommen aus in die Midi-Gebieten hier her.

00:05:18: Und bringen die Erkrankungen mit.

00:05:20: Sprich, Tuberkulose ist auch an Deutschland wieder mehr geworden.

00:05:23: Deswegen muss man immer daran denken ... Das heißt, wenn jemand entsprechende Reiseanamlese hat oder Migrationsanamlese ... und entsprechende Befunde hat, dann sollte man dran denken.

00:05:35: Dann macht es Sinn zu untersuchen in die Richtung.

00:05:39: Wir untersuchen zwischen Weil wir ja auch generell, weil wir dann für andere Obiziden, die wir als nicht infektiös klassifiziert haben, gerne dann auch zum Beispiel Biologika geben.

00:05:52: Dann braucht man sowieso den Ausschluss einer latenten Tuberkulose.

00:05:56: Wir haben das gehört nach Backungsbeilage und nach Fachinformation dazu.

00:06:02: Deswegen machen wir relativ regelmäßig eine Untersuchung auf Latente-Tuberkulosen

00:06:08: Und wie sieht die momentan aus?

00:06:09: Also, ganz kurz.

00:06:10: Ich glaub, wir hatten uns gerade noch nicht erwähnt, Tuberkulose ist eine Tröpfcheninfektion.

00:06:14: Das wird gleich nochmal wichtig ... Aber wie testet man auf Tuberkolose?

00:06:18: Wie sieht das momentan aus und warum ist es ein Problem?

00:06:21: Ja, also letztlich ist, wie Sie grade gesagt haben, Tröpfcheninfektionen.

00:06:24: Der primäre Infektionsweg ist, dass man Tröppchen einatmet verchesenden Kanallomen.

00:06:40: Die Kanallome bilden sich zurück und die Monozyten, die diese säurefesten Stäbchen aufgenommen haben, verteilen sich im Körper an Können dann die Tuberkulose auch woanders hinbringen oder halt sich schlafen stellen und da hat man diese Latente-Tuberkuloso.

00:06:58: Dann ist sie inaktiviert.

00:06:59: also ein gesundes Immunsystem kann es eigentlich unter Kontrolle bringen aber die Tubergel, dass sie bei dieser säure festen Städtchen bleiben in solchen schlafenden Monocyten dann unter Umständen ein Leben lang.

00:07:13: Und wie kann ich das jetzt testen?

00:07:16: Wenn wir natürlich einen Primäreffekt haben, eine Lungenturgelose und so was, dann kann man versuchen über Sputung die Stäbchen nachzuweisen mit Lungenbildgebung, die Granulome nachzuweisen.

00:07:26: Bei einer Latententurgelose ist das völlig anders.

00:07:28: da hat man gar keine aktiven Krankheitszeichen.

00:07:31: Die Patienten sind sonst gesund.

00:07:34: Da kann man es nur indirekt nachweisen nämlich den Nachweis einer Immunisierung von T-Zellen.

00:07:40: Klassisch war dieser sogenannte tuberkoliden Hauttest, also das ist die über hundert Jahre alte Diagnostik, wo man mit einem Tuberkolinserum auf der Haut eine T-Cellreaktion hervorrufen hat.

00:07:55: und heutzutage macht man es etwas elegante im Labor.

00:07:57: Man schickt Vollblutproben ein, das muss auch wichtig sein.

00:08:03: Das sind sogenannte interferonen Gamma Release Assay, man braucht also lebendiges Blut Also frisches Blut und dann werden da die T-Zellen untersucht, ob sie reagieren auf ein Antigen von Tuberkulose.

00:08:18: Man weiß dann eben nach, ob die T Zellen schon mal Kontakt zu Tuberkalose hatten oder nicht.

00:08:25: Das heißt wenn der Test positiv ist also wenn die T zählen dann Interferon Gamma releasen, also frei setzen und das kann man dann messen Und die Aktivität von dieser Intervorengammer in dem Testkit wird dann gemessen.

00:08:40: Dann weiß man, okay, die haben jetzt reagiert auf das Antigen also Rüssen, die schon mal irgendwann im Laufe des Lebens dieses Menschen mit der Tuberkulose Kontakt gehabt haben?

00:08:49: Jetzt ist die Studie, die wir uns heute anschauen einer, die untersucht wie können wir in einem Hotspot-Gebiet von Tuberculosis mit so einem Ergebnis umgehen und überhaupt mit Tuberculose umgehen den Verdacht?

00:09:05: Könnten Sie vielleicht mal erläutern, wie die das aufgebaut haben?

00:09:09: Der Hintergrund ist ... Die Indonesien, wo die Studie durchgeführt wurde, ist ein Hochrisikogebiet.

00:09:15: Das ist, glaub ich, Platz zwei weltweit von der Inzidenz bei Tuberkulose und ...

00:09:20: d.h.,

00:09:20: sie haben dort viele Patienten mit UVitis.

00:09:23: Mhm.

00:09:24: Die auch einen positiven IGRA oder also einen positifen Nachweis einer latenten Tuberkalose haben.

00:09:33: Und da ist jetzt immer die Frage für die Behandelenden Spezialisten dort gewesen.

00:09:37: Wie ordnet sie das ein?

00:09:39: Ist die Erkrankung, also die Ovidis jetzt einen Ausdruck von Tuberkulose... Also ist es eine Munreaktion mit der Tuberkilose zu tun hat was nämlich möglich ist oder ist es vorkommen?

00:09:49: unabhängig davon auch in Indien stellen sich die Spezialistinnen immer diese Frage weil In IGA, also der Interferenz Gamma Release Essay sagt ja nur, dass die Patientin schon mal Kontakt mit Tuberkulose hatte.

00:10:01: Es sagt nichts über darüber aus, ob ihr jetzt gerade aktiv daran erkannt ist und sie haben sich deswegen gedacht wir machen jetzt das was wir klinisch sowieso immer machen.

00:10:13: immer wenn sie einen hohen Verdacht gehabt hatten, dass es doch irgendwie mit Tuuberkulosen zu tun hat wurden die Patienten auch mit einer antituberkullose Therapie behandelt als eine Vielfachantibiotischen Therapie.

00:10:24: Das hatten die sowieso schon so gehandhabt in den letzten zwanzig, dreißig Jahren.

00:10:29: Aber Sie haben es gesagt ... Also das weiß ich von den Kongressen, dass die Kollegen aus diesen Hochrisikurbieten immer, wenn sie's Gefühl hatten, da könnte eine Togolose dahinterstecken, also der klinische Verdacht war hoch.

00:10:40: Haben Sie das zusätzlich gemacht?

00:10:42: Weil die Erfahrung war, dass wenn man dann erst mal nur immun suppositiv behandelt und wartet darauf, ob das ... Hoffentlich ist es nicht so, aber behandelt immun suppositiv erst bald wirkt zum Beispiel das Steroid.

00:10:55: Und dann plötzlich gehen, aber die ... Die Stereoid ist wieder los, obwohl man noch Immunsupressionen hat?

00:11:00: Dann ist man sicherer.

00:11:02: und deswegen haben sie dann auch teilweise gesagt, jetzt machen wir die RTT, also Antitypoglossytherapie.

00:11:09: Aber viele Spezialisten haben bei einem starken Verdacht Initial schon behandelt in diesen Endemiegebieten natürlich nicht in Europa.

00:11:16: Okay.

00:11:16: An der anderen gesagt, okay, jetzt probieren wir mal, ob diese Praxis ... sinnvoll ist, also sprich bei hohem Verdacht behandeln.

00:11:24: Ja oder nein?

00:11:26: Deswegen haben die zwei Gruppen in ihrer Studie randomisiert ... Sie haben Patienten randomisiert.

00:11:33: Sechsundsebzig erwachsene Patienten mit neu diagnostizierter aktiver UV-ITS unklare Ursache.

00:11:39: Also wo sie keine andere Ursache in der Erstabklärung feststellen konnten und die einen positiven EGR hatten.

00:11:46: Die quasi Turokulose ... Latentiturokulsose hatten haben sie randomisiert in zwei Gruppen.

00:11:53: Die eine Gruppe hat einfach so eine Immunsopassive Therapie mit Steroiden bekommen, also da haben Sie einfach nur die Ovidis behandelt und die andere Gruppe hatte die Obidisbehandlung mit Steroiden bekommen plus die ARTT, die Antiterrokulose Therapien.

00:12:08: Und dann haben Sie im Ende verglichen welche der beiden Gruppen bessere Kontrolle über die Obids hatten nach sechs Monaten.

00:12:15: Ich find auch spannend, wie die sonst noch alles ausgeschlossen haben.

00:12:19: Die haben ja an Weißheit, dass die Co-Infektion mit HIV relativ hoch ist.

00:12:23: Deswegen haben sie die Patienten ausgeschlossen und das fand ich sehr clever, weil man sagt, eine Tröpfcheninfektion.

00:12:30: Auch die Patienten, die mit jemandem aktiver systemischer TBC zusammenwohnen, fand ich ganz ... schlau.

00:12:40: Und dann kommen natürlich die klassischen Verdächtigen, die eben sagen okay gut Schwangerschaft und so weiter also Patienten, die aus uns auch diese Therapie nicht ohne Weiteres machen können.

00:12:52: Das fand ich ganz gut.

00:12:54: ja wollte nur gerade unerwähnt nicht unerwehnt lassen aber dann können wir an der Stelle gerne auch zu den Ergebnissen kommen was sie wollten

00:13:02: damit nur dem bei es vorbeugen dass man sagt ok wenn da viele sind die sowieso im tuberkulose Haushalt gelebt haben, also die Hochrisikokontakte sind.

00:13:10: Das ist dann ja wahrscheinlicher ist, dass sie sowieso in der Tuberkulouse haben.

00:13:14: Die wollten sozusagen diesem Kritikpunkt vorbeugen und haben gesagt okay wir schließen die Patienten aus, wir nutzen wirklich nur Leute wo es echt unklar ist als Probanden.

00:13:24: Ich muss auch sagen am Anfang fand ich das irgendwie schlecht.

00:13:28: Also nicht sehr schlecht aber nicht so gut Für uns übersetzbar, dass die gesagt haben okay wir sind ein Hochrisikogebiet und wir gucken uns an wie wir mit solchen Tests umgehen sollen.

00:13:38: Weil ich mir gedacht habe naja gut dann wird das ja ziemlich wahrscheinlich sein, dass es die Ursache ist aber eigentlich auch nicht!

00:13:45: Wir könnten sagen der Test hat gerade weil durch Seuchung bei uns nicht so hoch ist hier eine höhere Spezifität als da und insofern könnten die Ergebnisse die da getroffen werden sogar ein bisschen aussagekräftiger bei uns sein.

00:13:58: Oder wie sehen Sie das?

00:13:59: Ja, also es ist durchaus so.

00:14:00: Wir haben jetzt zunehmend Patienten und Patientinnen die positive EGR-Ergebnisse haben.

00:14:07: Also sprich, die eine Reise oder Mikrozons an der Nese haben ... Und die dann mit einer UVI-Tis und diesem Problem kommen.

00:14:13: Also, sprich das sind... Die haben dort eine Situation, die natürlich nicht auf Europa übertragbar ist aber in Sozentren wie zum Beispiel auch uns in München, in einer großen Großstadt.

00:14:23: Da haben wir diese Patienten auch.

00:14:24: Und das hilft uns, hier dann besser einzuorten, weil in Europa Spezialisten, Tuberkulose oft eher so denken ach, es ist weit weg und das trifft uns nicht sehr.

00:14:35: Aber auch wir haben diesen Problem.

00:14:36: deswegen finde ich ist für unsere Praxis die Studie doch durchaus sehr relevant.

00:14:41: Wir haben jetzt gerade Patienten, also grade jüngst.

00:14:43: in den letzten paar Wochen habe ich wieder mehrere Patienten gehabt, die genau zu einer Konstellation hatten.

00:14:47: Also eine UBI des Uklareursache und einen positiven EGR-Test.

00:14:52: Die meisten, die haben wir in der Regel auch mit ATT behandelt.

00:14:55: Auch wenn unsere Infekti-Logen gesagt haben, er hat keine aktive Uvidis.

00:14:58: Dann bringt uns

00:15:00: das eigentlich schon?

00:15:00: Nein, dann müssen

00:15:00: Sie schon über die Ergebnisse reden.

00:15:02: Genau, richtig!

00:15:02: Ja perfekt.

00:15:04: Es ist nämlich so dass die... Wir haben ja gesprochen.

00:15:07: es gibt eine Gruppe die hat die ATT bekommen und die anderen nicht.

00:15:10: Und die Gruppe, die die ATt bekommen hat da war die uvidis nach sechs Monaten bei viel mehr Patienten abgehalten als bei denen, die nur Stereoide bekommen haben.

00:15:19: Nämlich ein achtzig Prozent versus einen fünfzig Prozent und das ist auch hoch signifikant gewesen in den beiden

00:15:25: Gruppen.

00:15:26: Und Sekundär aus Ort kamen, waren rezendive.

00:15:29: Die haben sozusagen die Patienten, die den primären Beobachtungszeitraum abgeschlossen haben, haben sie eingeladen weiter noch in so eine Art Post-Hocs-Studie, sind voller Abwand zu

00:15:37: gehen.

00:15:38: Wie lange ging der primäre Beobachungszeitraum?

00:15:40: Sechs Monate nach sechs Monaten war der primaire Endpunkt dann im Follow-up keine Therapie mehr hatten.

00:15:47: Also da hatten auch die mit der RTT Gruppe viel weniger Rezensive, nur fünf Prozent, neun Prozent gegenüber neunundzwanzig Prozent.

00:15:56: Das spricht eben dafür, dass in dieser Hochrisikogruppe doch die Tuberkulose offensichtlich ein Trigger von Ovidis ist und wenn man sie mitbehandelt, einen großen Teil der Patienten ruhiger bekommt, das entspricht diesen Hintergrund, dass die Ovidist im Wohnsystem zu diesem ... dass die Tuberkulose das Immunsystem zu diesem Weg der OVITIS antreibt, damit behandelt und rausnimmt.

00:16:22: Weil wenn die Antiduberkulosotherapie ist ja so, dass die Zauberfestenstäbchen es nicht überleben sollten, sie sind zu resistent.

00:16:31: Man macht auf jeden Fall zwei Monate eine Vierfachtherapie.

00:16:38: Die haben sogar drei bis vier Monate gemacht.

00:16:39: Und danach geht man auch mit Zweifachtherapien.

00:16:43: Das ist da nur noch ... Riphampecin und Etampothol oder eine Riphamecin- und Isoniazit gehen dann weiter.

00:16:51: Und die werden dann noch für zwölf, also insgesamt bis ein Jahr gegeben bei manchen auch bis achtzehn Monate.

00:16:58: Das heißt aber... Also wenn ich sie jetzt richtig verstanden habe, dann bedeutet das dass die ATT gar nicht unbedingt die UVitis Ursache bekämpft sondern nur einen Triggerfaktor der UVitis?

00:17:09: Ja, man geht eben davon aus, dass bei dieser tuberkulose assoziierten UVitis.

00:17:14: Es gibt zwei Mechanismen, entweder hat man wirklich Tuberkulose im Auge.

00:17:18: Das sind dann diese großen Kondalgaralumme.

00:17:21: Das kann eine echte Erkrankungsherz sein wie so ein Art Milliard-Tuberkulosen aber oft geht mir davon aus dass es doch nur im Immunmechanismus ist der da in der Rolle spielt.

00:17:29: also sprich das die chronische Entzündung im Körper... Also dieses Immunsystem muss die Kondurburkulosögerter Kontrolle halten und führt auch dazu dass diese Uvitis entsteht, also dass es eine immunvermittelte Uvitise ist Egal welche, was dann die Ursache erwähnte ist.

00:17:45: Wenn man die behandelt hat, wird beides besser.

00:17:49: Würden Sie jetzt auch im Hinblick auf die nächste Folge?

00:17:55: Würden sie dann vor Adalimum ab und zum Beispiel einen TBC ausschließen?

00:18:01: Und wenn das positiv ist, doch auf Sicherheit lieber eine ATT machen?

00:18:05: Ja, das ist Paxis in Deutschland.

00:18:10: Es wird empfohlen von der ... von der europäischen Rheuma-Liga und auch von der deutschen Gesellschaft für Rheumatologie.

00:18:18: Wenn man TNF-Alpernebitoren gibt, und wir hatten einen positiven Nachweis einer latenten Tuberkulose, dann sollte man ... Es gibt Ausnahmen.

00:18:29: Man kann es abwägen aber in der Regel macht man eine prophylaktische antituberklosete Therapie Und die ist dann aber abgeschleckt.

00:18:38: Man macht nicht die volle Viertagtherapie, das ist besser verträglich.

00:18:42: Es ist entweder Isoniazid allein, Monotherapie über neun Monate.

00:18:47: Oder Rifanpiziden und Isoniazoid, also die Doppeltherapie über drei Monate.

00:18:52: Also sprich man behandt ... Man muss ganz klar ... Das ist eine ganz klare Empfehlung.

00:18:59: Man sollte das machen, weil wenn die doch eine Latente-Turkulose haben, gibt sie einen F-Alpha in den Bitoren.

00:19:06: Den F-alpha ist ganz wichtig im zentraler Bodenstoff letztlich für die ... für das Immunsystem.

00:19:14: Und unter TNF-Alphenibitoren ist die Rate an opportunistischen Infektionen und so weiter höher, deswegen sollte man, wenn man eine Latente Tuberkulose hat ... Man möchte mit TNB behandeln, sollte man sie auch behandeln?

00:19:27: Okay!

00:19:28: Vielen Dank.

00:19:29: Letzte Frage in Verweis auf die letzte Folge.

00:19:38: Könnte man schon?

00:19:40: Also man kann auch tuberkulose, also Metagenumsequenzierung haben.

00:19:45: Habe ich selber natürlich noch nicht gemacht weil die verfügbarkeit auf was sehr schlecht ist.

00:19:50: Aber wer kann tuberkulosse aus dem auge mittels einer PCR-Nachweis?

00:19:55: Das gelingt in einigen Fällen aber oft sind die Mengen sehr geringe.

00:20:01: Man hat oft die Erregerlast im Auge und unter Umstand sehr gerenge oder wenn es nach rein die mundvermittelte Geschichte ist wie ich eben gesagt habe Also sprich die Turolose ist gar nicht im Auge, sondern unterhält nur die Uviitis.

00:20:11: Dann kriegt man gar nichts.

00:20:12: Da hat man ein negatives Ergebnis und dann ist es kein Schritt weiter.

00:20:17: Deswegen ist es so dass man den direkten Erregernachweis aus dem Auge nur machen sollte wenn man hochgradigen Verdacht hatte.

00:20:25: das war schon großes Krokodal Skandalom oder so usw.

00:20:28: Dann kann man's versuchen.

00:20:29: aber es ist wohl auch in Indien den Kollegen schon gelungen sogar Kulturen anzuzüchten, aus dem Auge und so weiter.

00:20:35: Aber das sehe sehr aufwendig.

00:20:36: Da machen wir uns sehr gute mikrobiologische Labors.

00:20:40: Das heißt man kann versuchen direkten Erregern auch etwas zu machen.

00:20:43: aber das ist in der Regel scheitert es daran dass das Material zu gering ist oder die Erregerlast im Auge zu guring ist.

00:20:50: Ob die MDS, die Metagenomische Deep Sequencing Methode einen da wirklich jetzt weiter hilft?

00:20:56: Das bleibt noch Gegenstand von Studien.

00:20:59: vielleicht können wir uns ein paar Jahre drüber unterhalten.

00:21:01: ja gerne weil

00:21:03: Die Frage ist, erstens ob das schon mal jemand gemacht hat und zweitens, ob die dann nicht das gleiche Problem haben.

00:21:09: Dass wenn die Eregalast gering ist in der Probe, die man da als abgezogen hat, keine DNA nachwärts drin ist, dann ist es ein vom Durmstein ein falsch negatives Ergebnis.

00:21:18: Dann bringt das auch nicht weiter

00:21:20: oder wir sehen das ja schon sehr... dass es einfach ein Faktor ist, dass es unterhalten wird.

00:21:27: Weil der Körper gegen manche andere Dinge da nicht ankommt.

00:21:29: Ich fand das wichtig für mich zu verstehen.

00:21:32: Vielen Dank für die Erklärung!

00:21:34: Eine Folge haben wir noch, wie Sie mir miteinander aufnehmen.

00:21:37: Nächste Woche sprechen wir nämlich über die Immunosuppression bei Juvelina idiopathischer Arthritis.

00:21:45: was mit Adalimo Bapweiß nicht so ganz aus der Luft gegriffen.

00:21:48: Darf man sich... Das war die Überleitung, eigentlich!

00:21:53: Vielen Dank fürs Zuhören und vielen dank auch an Alimera für es möglich machen dieses Podcast-Monats.

00:21:59: Vielen Dank auch Ihnen Herr Dr.

00:22:01: Schwarm.

00:22:01: Vielen

00:22:01: Danke, freue mich schon auf die nächste Folge.

00:22:03: Und

00:22:04: da bedanke ich mich auch nochmal und wünsche Ihnen eine schöne Zeit.

00:22:07: Tschüss unter vier Aben Eine Produktion der Kerkom GmbH unter der Leitung von Prof.

00:22:15: Dr.

00:22:15: Alireza Mirchai und Tobias Casting.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.