Langzeitergebnisse der Uveitistherapie mit Fluocinolon

Shownotes

Langzeitergebnisse der Uveitistherapie mit Fluocinolon

Dr. Annika Licht im Gespräch mit PD. Dr. Benedikt Schworm

Wir starten in einen Monat Uveitis und nutzen die Gelegenheit, zum Start noch einmal über Fluocinolon und dessen Bedeutung zu sprechen. Dazu betrachten wir eine Real-World Studie von Buhl und Kollegen, die 2023 erschienen ist und sich den Langzeitergebnissen befasst. PD Dr. Schworm, leitender Oberarzt der LMU, der an dieser Studie beteiligt war, spricht mit uns ausführlich über die Vor- und Nachteile sowie das von im bevorzugte Einsatzgebiet der Fluocinolon-Implantate.

Weitere Infos und die Studie selbst gibt es hier: Buhl L, Schmelter V, Schworm B, Thurau S, Kern C. Long-Term Results of 0.19mg Fluocinolone Acetonide Insert for Treatment of Non-Infectious Uveitis in Clinical Practice. Ocul Immunol Inflamm. 2024 Sep;32(7):1395-1399. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37656834/

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00:00:04:

00:00:13: Hallo und herzlich willkommen zu einem weiteren Themenmonat im Augen-Podcast unter vier Augen.

00:00:17: Ich danke Alimera für das möglich machen dieses Podcast-Monats und bedanke mich auch, dass wir heute mit Privatozent Doktor Benedikt Schwarm der Leitender Oberarzt der Augenklinik der Ludwigs Maximilian Universität München ist über das Thema UVI-Tisch sprechen können.

00:00:34: Das ist nämlich neben der Netzhauttherologie seinen Schwerpunkt.

00:00:37: Er forscht noch zu vielen weiteren Themen aber wir wollen uns heute darüber unterhalten.

00:00:42: Wir fangen an mit einer sehr spannenden Studie von Buhl und Kollegen über Fluzinolonen in der OVITIS-Therapie, genauer gesagt zu den Langzeitergebnissen davon.

00:00:52: Und die ist erschienen bei Taylor & Friends ist in der Oculus Immunology und Information.

00:00:59: Da geht es um sechsunddreißig Monatsergebnisse.

00:01:02: Bevor wir jetzt aber ganz reingehen, möchte ich Sie erst mal begrüßen.

00:01:06: Vielen Dank, dass Sie dabei sind.

00:01:07: Herr Dr.

00:01:08: Schwarm?

00:01:08: Ja vielen Dank, das Sie dabei sein darf.

00:01:10: Guten Abend!

00:01:12: Das freut mich sehr.

00:01:13: Dann können wir direkt reinsteigen, Fluezinolonen vielleicht für die, die den Podcast jetzt nicht so wahnsinnig aktiv verfolgen und da nicht so drin sind?

00:01:22: Was ist das genau?

00:01:22: und was hat das in der Uweites Therapie verloren?

00:01:25: Also, Flucinolon ist eine lokale Therapie.

00:01:30: Es ist ein intravitreal-appliziertes Implantat, das eine kleine Stäbchenform hat.

00:01:37: Und es gibt über lange Zeit, also über sechsunddreißig Monate in niedriger Dosis Steroide ins Auge ab.

00:01:45: Es ist zugelassen zur Behandlung eines oder zur Prävention eines Rückfalls bei einer chronischen Uveitis, chronisch nicht infektiosen Uveitus steht auch an der Wackensbeilage die den hinteren Augenabstift betrifft.

00:02:01: also sprich in unserer Praxis es ist eine Therapie mit dem man Patienten zum Beispiel ein einseitiges Problem haben oder auch ein beidseitiges Problem haben und die eine systemische Therapie nicht wollen, oder nicht nehmen können.

00:02:17: Oder wo es nicht so was umgrenzwärtiger befunden ist.

00:02:21: Da kann man dann mit diesem Fluorzine-Lohn-Implantat einen Implantat in das Auge bringen, was über lange Zeit wirkt und damit den Rückfall also ein Rezediv wieder aufflammen der UVitis verhindern

00:02:33: soll.".

00:02:34: Jetzt ist das ja eine Relativ... Bekannte Therapie, würde ich mal sagen.

00:02:38: Also es gibt ja schon ein paar Jahre und die Studie ist im Jahr- und zwanzig rausgekommen.

00:02:44: Was würden Sie sagen?

00:02:45: Hat die so spannend gemacht, dass man das jetzt noch einmal bevorstand veröffentlicht hat?

00:02:49: Ja ... Es ist so ... nur zu einem Lohn.

00:02:52: Es gab natürlich die Zulassungsstudien und dann gab's auch einige Fallserien.

00:02:57: aber diese Studie jetzt speziell waren wir eine Beobachtungsstudie aus der echten krischen Praxis also aus dem echten Leben.

00:03:05: Die schreiben immer, man schreibt jetzt sozusagen mal eine Real-World Study.

00:03:09: Wo untersucht wurde wie das einfach bei einer relativ homogenen Patientenkoorte funktioniert.

00:03:17: erstens und zweitens die Intention der Autoren dieser Studie war auch nachzusehen ob und wann des Ende der Wirksamkeit erreicht ist und wann eine Wiederbehandlung unter Umständen notwendig ist.

00:03:34: Deswegen diese lange Beobachtung.

00:03:36: Und dazu gibt es gar nicht so viele Daten, deswegen hatte sie doch ihren Stellenwert dieses Studium.

00:03:40: Dann können wir wegen mir direkt reingehen?

00:03:42: Wie haben die das aufgebaut und wie haben die so ein Rezediv überhaupt definiert?

00:03:46: Also aufgebaut ist ... letztlich wurde eine retrospective Kohorte ausgewertet, also dass die Daten wurden gesammelt und retrospectiv ausgewärtet.

00:03:57: Das ist eine Single Center-Studie oder ein einziges Zentrum.

00:04:01: Das ist für mich jetzt ein Heimspiel, weil das Zentrum ist die Klinik an der auch ich arbeite.

00:04:07: Die LMU Augenklinik und diese Koorte wurden letztlich alle Patienten, die das Flussinolohn im Plantat bekommen haben, angeschaut und beobachtet und die wo wir ein entsprechend langes Follow-up hatten also auch die thirty-seix Monate, die wurden dann ausgewertet.

00:04:25: Ein Rezediv wurde definiert als Wieder aufflammen der Entzündung, also sprich ein Zunahme von Erziehungszellen im vorderen oder hinteren Augenabschnitt und vor allen Dingen einen Neuauftreten eines entzündlichen Zistoiden-Marcole-Adems.

00:04:42: Was wahrscheinlich auch die häufigste Indikation ist es Flohazinolone Implantat zu verwenden?

00:04:47: Ich fand das ziemlich spannend einmal so zu lesen weil im klinischen Alltag denkt man... Also denke ich nicht so viel darüber nach.

00:04:54: ab wann spreche ich jetzt von der Entzündung, wie viele Zellen müssen dafür da sein.

00:04:59: Oder wann genau würde man das als ... also?

00:05:02: als Inzündung im Glas-Körperraum bezeichnen und so weiter.

00:05:05: Und die haben da ja schon sehr harte Kriterien für angesetzt, wahrscheinlich auch einfach ums.

00:05:09: Oder Sie haben da sehr hare Kriterie vorangesetzt?

00:05:11: Sie waren an der Studie beteiligt, sind es gerade schon angesagt ... Was ja auch schön ist, dann hat man immer direkte Insights.

00:05:18: Halten Sie das im klinischen Alltag denn für sinnvoll?

00:05:20: Sie haben mir vorher noch gesagt, sie machen zwei Tage Uwe-Ithischprechstunde.

00:05:23: Also ich denk mal, Sie sind im Thema drin!

00:05:26: Ja... Naja also letztlich ... Man sucht im Alltag jetzt nicht nach so knallharten Kriterien wie in zum Beispiel Zulassungsstudien, also wo z.B.

00:05:36: immer drin steht eine Zunahme der Vorderkeltsamen kann man zählen nach der Sun-Klassifikation um zwei Grad oder sowas.

00:05:43: so exakt und so sagen wir so steif schaut man das im Alltag nicht an aber macht es schon davon abhängig sieht man klinische Erzündung aktivität was natürlich schon hartes Kriterium ist.

00:05:56: die ist das entzündliche Zistoedemarcula.

00:05:58: Ideen weil man das einfach gut sehen kann mit optischen Querenztomographie und vor allen Dingen auch gut quantifizieren.

00:06:03: Wenn die Dicke zunimmt, dann weiß man das ist nicht ausreichend kontrolliert.

00:06:07: Letztlich macht man es vom Beschwerdebild des Patienten abhängig, habe auch von Objektiven befunden und der Befund den man objektivieren kann an der Spaltlampe sind natürlich so eine Einteilung nach Sand zum Beispiel die Anteilung der Vorderkammerzellen oder das Vitruis Hayes also der Trübung des Glaskörpers.

00:06:26: Aber was man am allerbesten quantifizieren kann ist, wenn es so ein entspricht der Fall vorliegt.

00:06:31: Ist natürlich die Dicke der zentralen Netzhaut, wenn eine zündliche Smakolidem vorlegt?

00:06:39: Jetzt würde ich an dieser Stelle gerne noch mal fragen auch wenn das sich ein bisschen wiederholt vielleicht wie ist das dann?

00:06:46: gibt man allen Patienten, die dann eine ufitische Smakolaidem haben zu einem Fluoxinolonenimplantat?

00:06:53: oder was ist First-Line Therapie?

00:06:55: Das ist eine gute Frage.

00:06:56: Also First-Line ist es in der Regel eher nicht, muss man sagen?

00:07:00: Es ist nämlich so, dass das ... Ist es ja speziell entworfen zu einer Prävention eines Rückfalls.

00:07:07: Sprich wenn wir eine frische aktive UV-ITS haben neu diagnostiziert, dann behandelt man erst mal die übliche Ursachenabklärung, man behandelte zugrunde liegende Erkrankungen und meistens oder häufig kommen entweder auch systemische Therapien zum Einsatz, oder auch mal eine ... also wie das nach der Leitlinie ist für die Intermediäre und die Posteriobitis.

00:07:34: Eine ... im aktiven Fall vor allem ins Bilateralismus eine kurze Zeit von Uralen, also systemischen Steuiden.

00:07:43: Und wenn es dann ruhig ist und wir Patienten oder die Patientinnen entsprechende Voraussetzungen erfüllen, dass man denkt würde lieber mit einer lokalen Therapie kontrollieren, dann kommt das Fluorozinalonimplantat zum Einsatz.

00:08:01: Es ist also nicht so, dass wir nicht so dafür gedacht sind direkt ins Auge zu initiieren wenn da es gerade voll am Kochen ist sondern man sollte es eher anwenden wenn die Aurobitis schon etwas unter Kontrolle gebracht ist weil dann muss man sagen dann entfaltet auch seine beste Wirkung nämlich diese längere Ruhe zu bekommen in das Auge.

00:08:23: Und wenn eine infektiöse Ursache ausgeschlossen worden ist, das quasi auch ...

00:08:26: Das ist richtig.

00:08:27: Es ist nur zugelassen zu behandeln der nicht-infektiösen Obitis.

00:08:30: Eine infektiöse Ursache ist eigentlich eine Kontrollikation.

00:08:35: Welche Voraussetzungen sind das?

00:08:36: Sie hatten gerade angesprochen.

00:08:39: Wenn die Patienten bestimmte Voraussetzungen mitbringen, welche müssen es sein?

00:08:43: Damit der Assistenz als jetzt den Oberarzt nicht unnötig ruft und sagt hey, könnten wir nicht!

00:08:47: Also typisch wäre, wenn die Patienten schon psole Farg sind Entwicklung einer Katarakt und der Steroid-Implantaten ist leider doch sehr stark.

00:08:56: Wenn man weiß, vielleicht schon auf den vorherigen Therapien, wenn man weiß dass keine Steroid-Response besteht bezüglich des Augendinnendrucks viele Patienten entwickeln ja unter intervitualen oder hoch dosierten Steroiden dann einen Augendindendruckanstieg wobei das keine absolute Kontraktikation ist aber eine relative muss es überlegen ob es wert ist dieses Risiko einzugehen.

00:09:19: Aber das sind so ein bisschen die Vorsortierungen.

00:09:22: Und dann häufig, wenn dir Patient also von der Art der Ovidis, wenn es etwas ist was teilweise vielleicht eher unilateral irgendwie einen Share-Punkt hat oder einen Sharepunkt mit Markhole dem Also eine Oviditis, die man lokal tropisch kontrollieren möchte oder muss zum Beispiel wenn zb an andere Erkrankungen vorliegt wo einfach beide Augen betroffen sind oder eine Grunderkrankung dazukommt, wie eine Sacoidoso.

00:09:51: Wenn man sowieso behandeln möchte, dann wird er systemisch

00:09:54: behandeln.".

00:09:55: Danke dafür!

00:09:56: Das bringt uns ja eigentlich direkt zu den Ergebnissen der Studie.

00:10:00: Können Sie da was sagen?

00:10:01: Was haben die rausfinden können?

00:10:03: Wie gut hat das geklappt über die längere Zeit und wie viele Patienten waren überhaupt mit in der Studi?

00:10:07: Ich glaube, es hatten wir noch gar nicht.

00:10:08: Wir

00:10:08: haben doch nicht von den Zahlen gesprochen richtig... Also es war neuneinhalb

00:10:12: ... Genau.

00:10:13: Die Hard Facts.

00:10:15: Also es waren neununddreißig Patienten und fünfzig Augen.

00:10:19: Einige wurden mit beiden Augen eingeschlossen, was ja in einer Zulassungsstudie nicht geht.

00:10:26: aber in solchen retrospektiven Beobachtungsstudien wenn es darum geht einfach die Wirklichkeit abzubilden schon auch immer wieder Praxis ist und Usus ist.

00:10:34: Und wie das heißt wir haben Fünfzig Augen von Neundraßig Patienten.

00:10:40: Und es ist so, wenn man die Studiendaten anschaut.

00:10:42: Es wurde über thirty-sech Monate beobachtet.

00:10:45: Man sieht das in den ersten zwölf Monaten ist zum Anstieg der Sehschärfe und einer Herabsetzung der zentralen Netzhopticke kommt.

00:10:54: Dann bleibt das Ganze ... Das Wichtige an dieser Studie.

00:10:57: danach bleibt es über den Rest der Zeit stabil.

00:11:01: Also es gibt keine statistisch signifikante Änderung mehr.

00:11:05: Man könnte also sagen funktioniert.

00:11:07: Das heißt, die Therapie funktioniert.

00:11:11: Sie entwickelt sich ... Die Wirkung entfaltet sich eigentlich wie erwartet ist.

00:11:17: Passt so relativ gut auch zu den Daten, die man sonst so kennt.

00:11:21: und interessant ist dann natürlich auch die Rezedivrate.

00:11:26: Es ist innerhalb dieser langen Beobachtungszeit bei einem Drittel der Augen oder für einen Dreißig Prozent der Augen also siebzehn von fünfzig zu einem Rezedif gekommen.

00:11:37: Und da gab es so ein bisschen ... paar interessante Aspekte, zu denen Augen die Rezitiive entwickelt haben.

00:11:45: Weil interessanterweise haben vierzehn von den siebzehnten Augen, die Reziative bekommen haben vorher hochdosierte lokalsteoepie gebraucht.

00:11:55: Also einen Dexamethasone-Implantat oder Trian-Zinellonen-Innektionen.

00:12:00: Das heißt, die hatten wahrscheinlich relativ ausgeprägte Marculaedime, die man auch lokal schriftiger behandeln wollte.

00:12:07: Das heißt ...

00:12:07: Die hohe Aktivität dann auch.

00:12:09: Ja,

00:12:09: das sind eher die Augen gewesen, die auch rezidiviert sind innerhalb dieser sechsten, dreißig Monate.

00:12:15: Und dann gab es noch so eine kleine Zweigipflichkeit.

00:12:18: Es gab gleich am Anfang Rezidive und ein paar Rezidee.

00:12:21: Das waren wahrscheinlich die, die nicht ausreichend unter Kontrolle waren, wo das Furzine-Loden noch nicht genug Power hatte, die noch mehr Therapie gebraucht haben anfänglich.

00:12:30: Dann gab es einen zweiten Dipfel um die zwanzig bis fünfundzwanzig Monate nach zwei Jahren Und das sind wahrscheinlich die, die dann einfach eine Therapie-Wiederholung brauchen.

00:12:43: Es gab aber auch nicht wenige Augen, die über den ganzen Zeitraum stabil geblieben sind und zwar die Mehrzahl der Augen.

00:12:49: Meinen Sie mit Therapiewiederholungen, dass man dann das zweite Implantat hinterhergibt?

00:12:54: Richtig!

00:12:55: Es gibt keine Daten.

00:12:56: dazu steht auch in der Fachinformation.

00:13:00: Da wird es explizit sozusagen dem behandelnden ... Spezialisten und Spezialistinnen überlassen, wie man weiter behandelt.

00:13:09: Anders ist es ja bei anderen Behandlungsformen Diabetes-Schmack oder dem und so was.

00:13:13: Da gibt's eben schon Daten dazu.

00:13:15: Aber bei dieser entzündlichen Geschichte wird einfach nur geschrieben die Wirkdauer erst sechs, neun Monate.

00:13:22: Und wenn man wiederbehandelt ... Wie auf Englisch sagt, at the physicians' discretion.

00:13:28: Also das bleibt den Arzt oder der Ärztin überlassen.

00:13:33: Das ist auch ein bisschen Das Ziel dieser Studie gewesen zu sehen, wann treten da Rezidee auf und wann sollte man wieder behandeln?

00:13:42: Jetzt ist es glücklicherweise so, dass die meisten ruhig geblieben sind.

00:13:46: Aber wenn es Rezidive gab dann eben war der Gipfel bei zwei Jahren ungefähr im Medialen.

00:13:54: Und wie machen Sie das, geben Sie dann ... Wenn Sie ein Fluorzinulonimplantat, ein zweites ins Auge geben also das erste siebt man ja vielleicht sogar auch noch.

00:14:04: Warten Sie dann bis zum nächsten Schub?

00:14:06: Oder geben Sie es dann irgendwann auch zwischen den erwarteten Schuben.

00:14:11: Das ist eine sehr gute Frage, also die Frage ist jetzt ob wir ein geplantes ... eine geplante Rehintikation machen oder eine ... eine Rehntiktion als Reaktion auf eine verschlechternde Situation.

00:14:24: und das ist wahrscheinlich im Alltag so dass man's eher rauszögert, dass man wartet was passiert weil gerade die, die ruhig sind Und wir haben jetzt ja hier diese Studiendaten, das von den fünfzig Augen eben dem Mehrzahl eigentlich auch nach sechseinzehn Monaten noch ruhig gewesen ist.

00:14:43: Da kann man auch noch ein bisschen warten.

00:14:44: und wenn man dann merkt also ich habe da inzwischen relativ viel Erfahrung mit sammeln dürfen weil wir die Patienten ja auch regelmäßig sehen und manche kriegen dann irgendwie nach einer gewissen Zeit oder nach drei vier Jahren doch irgendwie so Die kommen dann auch von selbst und sagen, so richtig gut ist nicht mehr.

00:15:03: Irgendwas ist jetzt oder ... Und dann steigt hier so ein ganz bisschen die Netzartikel.

00:15:08: Es ist nicht so, dass da ein knallhartes Rezediv kommt, aber da merkt man, es ist irgendwie nicht genug Therapie im Auge.

00:15:16: Wie so eine Wachschade quasi?

00:15:18: Dann

00:15:19: schadet man sich wieder zu behandeln.

00:15:21: Andere, wo man ganz klar sieht, das Makula, dem wird dicker, ist eh klar, dann weiß man was man zu tun hat.

00:15:27: Und dann gibt's vielleicht Aber da es eben nicht genug Studiendaten zu der Wiederbehandlung gibt, dafür bräuchte man wahrscheinlich noch viel größere Datensätze und das wirklich mit Sicherheit ausrechnen zu können.

00:15:39: Wann ein guter Moment ist für eine Wiederbe Handlung?

00:15:42: Es gibt was wir geplant wieder behandeln.

00:15:44: Das ist selten bei Patienten wo wir in der hohe Aktivität erwarten.

00:15:50: Also Sie hatten in Ihrer Studie auch tatsächlich geschrieben ... Sie meinten das ja auch.

00:15:55: wegen der Kohorte kann man das wahrscheinlich Entgültig beurteilen, weil sie dafür nicht groß genug war.

00:16:01: Dass weder der Subtyp der Uweitis noch die Uweites Aktivität bei der Implantation des Fluoxinolohnimplantats mit einem erhöhten Risiko für ein Rezidiv verbunden war.

00:16:14: Als Sie erklärten, dass die Patienten, die vorher eine höhere Therapie brauchten, waren ja auch relativ kontrolliert als sie einen Fluoxinnolohn-Implantat bekommen haben.

00:16:23: Also damit habe ich das jetzt verbunden und so ergibt es sehr viel Sinn.

00:16:26: Aber spannend ist es doch!

00:16:28: dass der UV-Ite-Subtyp damit nicht viel zu tun hatte.

00:16:32: Fand ich jetzt gerade noch erwähnenswert, bevor wir da rausgehen?

00:16:35: Ich muss eine andere Frage stellen ... Das ist doch

00:16:37: der Punkt, dass eben diese Zusatz-, diese Subgruppenanalysen keinen Treffer gebracht haben.

00:16:43: Das wäre natürlich schön gewesen, hätte man sagen können die Gruppe XY profitiert von der Wiederbehandlung.

00:16:50: Ja!

00:16:52: Die eine Seite zeigt aber auch das es ... Das bedeutet, dass Entzündung egal wie der Subtyp ist generell einfach unterdrückt gehört und deswegen macht es vielleicht auch Sinn.

00:17:07: Dass es keine spezifischen Muster der Erkrankungen gibt die dann besonders profitieren.

00:17:13: Es ist irgendwie auch so ein klassisches UV-ITAS Ding.

00:17:15: man macht solche Studien möchte gerne Regeln ausstellen.

00:17:19: Die Antwort ist irgendwie immer, ja es ist halt individuell.

00:17:22: Was soll man machen?

00:17:23: Es

00:17:23: bleibt individuell!

00:17:24: Die UVI-Test scherzt sich nicht so sehr um Regeln.

00:17:26: Ist das so genau die Entzündung?

00:17:29: Eine letzte Frage... Die Entzünden

00:17:30: muss weg, dass sie wahrscheinlich am Ende die pragmatische Lösung...

00:17:36: Eine letzte frage hätte ich noch.

00:17:38: Sie hatten das vorhin schon angebracht mit den Kriterien für die Patienten, die dafür besser geeignet sind.

00:17:44: Jetzt haben Sie in Ihrer Studie auch geschaut, wie es mit den Nebenwirkungen des Implantats aussah.

00:17:50: Also mit der Kateraktentwicklung oder auch ... mit der Entwicklung des Okulatrucks.

00:17:56: Können Sie da noch was zu sagen?

00:17:58: Ja, also in unserer Studie haben dreizehn von vierzehn Augen, die noch nicht pseudophag waren eine Charakteroperation gebraucht.

00:18:08: Wie zu erwarten war hat das ... Fluzinenlohn im Plantat dann noch die Kataraktentwicklung angetrieben.

00:18:17: Die Studie differenziert nicht inwiefern vorher schon eine Katarak vorgelegen habe, aber in Studienzeiterungen ist eben die Katarkt-Operation aufgetreten und auch interessant.

00:18:29: Vier Augen haben auch einen Glockhoben-Eingriff also ein Drucksenken Eingriffs gebraucht

00:18:37: Was vielleicht auch erklärt, dass im Mittel gab es ja sogar eine Tensiosenkung.

00:18:40: Also über die ganze Kohorte gab's irgendwie während der Implantationszeit ne Tensisenkung von zwei Komma vier Millimeter HG kann eigentlich gar nicht sein.

00:18:51: Das

00:18:53: sind wahrscheinlich die Patienten, die dann eben gut behandelt worden sind oder gut operiert worden sind.

00:18:57: Richtig!

00:18:59: Ich denke das, dass sich da eine große Rolle spielt wenn einer, der vorher einen hohen Druck hatte plötzlich wie von mittels, zwanzig auf acht oder sowas unten ist.

00:19:09: Das zieht natürlich den ganzen Durchschnitt runter.

00:19:12: Ja, vielen Dank, dass Sie die Studie vorgestellt haben.

00:19:16: Bevor ich jetzt aber diese Folge beende, wollte ich einmal noch ganz kurz fragen, was Ihre Meinung ist?

00:19:23: Bald kommen ja die Interleukin-Sexhemmer raus.

00:19:25: Glauben sie das wird, die Uwe-Ithystherapie verändern?

00:19:29: Auf jeden Fall!

00:19:30: Weil ... also ... Das schlagende Argument eins ist natürlich, dass wir kein Steueroid verwenden.

00:19:38: Also sprich diese Nebenwirkungen wie Kataraktentwicklung und Druck anstieblich haben.

00:19:45: Entworfen sind die in den Zulassungsstudien ja auch speziell zur Behandlung des entzündlichen Marcolydemes.

00:19:53: Sprich, wir behandeln hier nicht eine UVitis.

00:19:55: also es ist ein anderer Zielsetzung als bei dem Fluoxynolone Implantat.

00:19:59: das Fluoxyneoloneimplantat soll die UV-Ites behandeln, also einen Rückfall der Entzündungsaktivität verhindern.

00:20:06: Das ist bei den EL-Sechs-Inhibitoren nicht so.

00:20:10: Da geht es in den Zulassungsstudien speziell um das entzündliche Markuleidem.

00:20:15: Inwiefern die zugrunde liegende UV-ITES da auch unterdrückt wird, ist im Moment noch nicht publiziert?

00:20:24: Ich bin gespannt was die dazu ... Sie werden sich dazu sicher äußern.

00:20:29: Wahrscheinlich wird es erste Daten dazu geben jetzt im Oktober auf der Academy, also auf der AIO.

00:20:37: Ah!

00:20:38: Okay... Da könnte ich mir vorstellen, dass dort auch solche Themen mit angesprochen werden oder noch später.

00:20:48: Das sind wahrscheinlich Subgruppenanalysen aus den Zulassungsstudien, die im Moment noch nicht veröffentlicht worden sind.

00:20:57: Aber ich bin gespannt.

00:20:58: Vielen herzlichen Dank Ihnen.

00:20:59: Ja, das ist ein wunderbarer Teaser auch für diesen Podcast-Monat.

00:21:03: Da sind wir perfekt im Timing!

00:21:07: Danke für die Studie, danke fürs Erklären.

00:21:10: Ich freue mich darüber, dass wir nächste Woche noch mal miteinander über was sprechen und den nächsten Wochen auch.

00:21:16: In der nächsten Woche geht es um die mitgenommenen Analyse bei der Suche nach der UVI-Test-Uhrsache.

00:21:25: Bis dahin wünsche ich Ihnen, liebe Zuhörer eine gute Zeit.

00:21:28: Vielen Dank, dass Sie dabei waren!

00:21:29: Danke noch mal an Alimera und natürlich auch vielen dank an Sie, Herr Privatdozent Dr.

00:21:34: Schwarm.

00:21:35: Vielen danke für das schöne Gespräch.

00:21:37: Ja ebenso.

00:21:38: Tschüss!

00:21:41: Unter vier

00:21:42: Augen – Eine Produktion

00:21:44: der Kerkom GmbH unter der Leitung von

00:21:46: Prof.

00:21:47: Dr.

00:21:47: Alireza

00:21:48: Mirshai

00:21:49: und

00:21:49: Tobias Kesting.

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