Diabetisches Makulaödem: Was wir in den letzten 10 Jahren gelernt haben
Shownotes
Diabetisches Makulaödem: Was wir in den letzten 10 Jahren gelernt haben
Dr. Annika Licht im Gespräch mit PD Dr. Olga Furashova
Ausgehend von einer Publikation von Kodjikian und Kollegen, die sich mit den Erkenntnissen der letzten zehn Jahre zur Behandlung des diabetischen Makulaödems mittels Fluocinolon-Langzeitimplantat beschäftigt, starten wir in einen neuen Themenmonat.
Wir freuen uns sehr, erneut Frau PD Dr. Furashova als Expertin in unserem Podcast begrüßen zu dürfen!
Ein Implantat, das über zwei bis drei Jahre wirkt – klingt zunächst nach einer idealen Lösung. Doch setzen wir es möglicherweise zu selten ein? Oder ist in bestimmten Fällen eher Zurückhaltung geboten?
In dieser Folge beleuchten wir, wann dieses Implantat sinnvoll eingesetzt wird und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind.
Weitere Informationen und die Studie selbst, gibt es hier: Diabetic macular edema: Lessons learned in the past 10 years Kodjikian L, Duarte L, Singh P, Habib M, Gonzalez V. What have we learned from a decade treating patients with diabetic macular oedema with 0.19 mg fluocinolone acetonide intravitreal implant? Eye (Lond). 2025 May;39(7):1238-1248 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39972202/
Transkript anzeigen
00:00:04: Hallo
00:00:14: und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von unter vier Augen dem of thermo Podcast.
00:00:18: Ich freue mich sehr, dass Sie wieder dabei sind!
00:00:20: Wir starten heute dank Alimera in einen neuen Themenmonat zum Diabetischen Markler-Idem Zum Glück noch mal seit einer Weile, begleitet von Privatdozentin Dr.
00:00:32: Olga Furashova.
00:00:33: Sie ist stellvertretende Chefärztin und leitende OberärztInn an der Augenklinik des Klinikums Chemnitz.
00:00:39: Ihr Schwerpunkt ist die Vitreoritinalchirurgie aber sie befasst sich auch mit konservativen Retinologien und macht auch Linz- und Glaukombschirurgie.
00:00:47: Also eigentlich ein großer Rundumschlag.
00:00:49: Und heute geht es nur ums diabetesische Markblöde.
00:00:51: Hallo Olga!
00:00:53: Hallo lieber Annika Ich freue mich dass ich wieder dabei sein darf.
00:00:56: Ja, und ich mich erst.
00:00:58: Wir starten heute mit einer Studie von Kunjikian und Kollegen ... Ich hoffe, ich spreche das richtig aus.
00:01:04: zum Diabeteschemaculäidee Lessons learned in the past ten years.
00:01:08: Also was wir quasi in den letzten zehn Jahren darüber gelernt haben genau bezogen auf das Flutsinolonimplantat.
00:01:17: Bevor wir aber jetzt in die Therapie einsteigen komplett würde ich gerne noch einmal klären, dass diabetische Makuläiden Wen kann das betreffen und wie kann man es grundsätzlich behandeln?
00:01:29: Und dann gucken wir mal weiter.
00:01:33: Ja, also, wo ich im Grunde genommen kann ist natürlich jeden Diabetiker betreffend.
00:01:38: Das muss man ganz klar sagen.
00:01:40: und je schlechter der Diabetes eingestellt und insgesamt die ganzen kardivaskulären Risikofakten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit an debatische Markule in dem Laufe des Lebens zu erleiten.
00:01:54: Es gibt aber so ungefähr die Statistiken, dass man sagt also jetzt aktuell ist.
00:02:05: Also zwanzig dreißig extrapoliert ist es so das wir ohne Geschirr über dreiundzwanzigkommal fünf Millionen Diabetiker haben können, die tatsächlich schon auch in dem Ö entwickelt haben.
00:02:18: und man weiß Also wenn man diese Zahlen sich vorstellt, gut das sind schon weltweite Zahlen.
00:02:26: Aber nicht so trotz und im Grunde genommen ist es so dass jede Diabetiker die über zehn Jahre schon die Erkrankung hat, hat er sicherlich ziemlich hohes Risiko ein diabetisches Makula Ideen zu bekommen.
00:02:40: Und dann kann man das verschieden behandeln.
00:02:42: Genau, also der Standard die sogenannte First-Line Therapie sind die ITVGF Medikamente.
00:02:49: Die Intravitralenition von Raniplizumab auf Lebezept manchmal Off-Lebel-Bewertsitzumab jetzt auch Farizimapere aktuelle auch auf dem Markt.
00:03:00: genau das ist sozusagen die First-line Therapie.
00:03:03: man weiß aber aktuell wir haben ja schon sehr viele Jahre und Jahrzehnte die im Üben mit diesen Medikamenten behandelt und wissen dass ...dreißig bis vierzig Prozent tatsächlich auf diese Behandlung nicht ansprechen.
00:03:18: Es hat mich total schockiert, als ich das gelesen habe, weil ich mir dachte, oje!
00:03:21: Okay... Ganz wenig.
00:03:23: Dann behandelt man die halt zum Teil ein halbes Jahr und es wird gar nicht weniger, die armen Menschen?
00:03:28: Ja, das Problem ist dass oder sagen wir mal so, die Herausforderung ist zu wissen Wir in diese dreißig viertevierzig Prozent dann fallen wird, in dieser Gruppe.
00:03:39: Und das ist etwas, was hier heutzutage glaube ich noch nicht so richtig können.
00:03:43: aber ich glaube dass es mehrere Paper gibt die wir auch besprechen werden die tatsächlich möglicherweise helfen können in direkter Hinweise zu geben uns wer vielleicht doch auf Stabilie besser sprechen könnte als auf Anti-VGF.
00:03:56: Vielleicht können wir dann erst mal noch über diese Studie sprechen, wie genau die aufgebaut war.
00:04:00: Hier schaut man sich also die Patienten an, die eher nicht auf Antifäuge reagieren, sondern eher auf Steroide und da gibt es ja jetzt auch zwei Arten der Implantate.
00:04:11: Also das sind dann schon E-Vomps mit Implantaten nämlich einmal Dexamethasone und Flutzinulon.
00:04:16: Und Flutcinulon ist ja das was sehr viel länger im Auge bleibt.
00:04:20: Vielleicht kannst du noch einmal kurz erklären, wie lang und was so die Wirkkinetik ist, damit man es einordnen kann.
00:04:26: Ja, grundsätzlich weiß man das.
00:04:28: nach der Implantation von Fluoxynolone ist es so dass innerhalb der ersten Woche oder sagen wir sagen Ende der ersten woche es zu einer starken anstiegter Konzentration kommt Und dann flacht es ein kleines bisschen ab im Laufe der nächsten drei bis sechs Monate Und auf diesem Level bleibt es ungefähr konstant, und zwar bis zu sechsunddreißig Monaten.
00:04:55: Also die Dauerwunderung im Plantat ist tatsächlich bis zu drei Jahren was natürlich wenn die Patienten darauf ansprechen sensationell ist, weil also eine lebes Qualität, ich glaube da brauchen wir nicht viele rüber zu
00:05:08: geben, das ist schon
00:05:09: erstaunlich
00:05:10: Ja, ist ja gerade auch schön.
00:05:11: Wenn etwas dann die ganze Zeit im Auge ist und das da mit beeinflusst, dass es eben eine gewisse Stabilität gewinnen kann ... Warum macht man das denn nicht einfach bei allen Patienten?
00:05:20: Bei denen man weiß, anti-VGF wirkt nicht so ganz so gut.
00:05:23: Dreißig bis vierzig Prozent naja... Let's go!
00:05:27: Du meinst jetzt von Anfang an sozusagen gleich.
00:05:30: Ja
00:05:30: genau also nie von Anfang An sondern sobald man weiss, dass sie halt Non-Responder sind warum man sonst nicht direkt Pluzinolohn den gibt.
00:05:39: Also damit wird sich die Studie natürlich auch befassen, aber dass wir da einen Ausblick geben.
00:05:43: Ja genau!
00:05:44: Die zwei wichtigsten Problemchen ... Ich sage bewusst Problemchen weil es meiste Sachen sind, die man auch regeln kann mit Sterohidron.
00:05:51: Grundsätzlich ist die Entwicklung von Katarakt unter Augendruck bestieg und bei der Kataract kann man natürlich sagen okay das betrifft sowieso oft oder häufig wirklich ältere Menschen, die sowieso ihre Katerakoperation bald wahrscheinlich haben werden.
00:06:06: insofern ist das jetzt nicht so.
00:06:08: Problematisch, aber bei dem Augendruck muss man tatsächlich ein bisschen aufpassen.
00:06:13: Die sogenannte Stiroid-Response kann in selten Fällen aber wirklich sehr heftig ausfallen und wenn wir jetzt nicht wissen ob der konkrete Patient oder das Stiroide-Risponder ist und geben gleich Fluoxynolone Implantat dann könnten wir in die nächsten sechs und dreißig Monaten Probleme kriegen.
00:06:33: Ich finde es fiesig, das tatsächlich erst mal zu prüfen mit einem kurz oder kürzer wirksamen Stiroid im Plantat.
00:06:40: Also mit extra Metasomen im Plantar zum Beispiel.
00:06:42: Ja.
00:06:42: Zu prüften erstens ob die Patienten überhaupt auf Stiroide ansprechen.
00:06:48: und wenn sie ansprechen wie sieht es dann mit der Augendruckentwicklung raus?
00:06:52: Und wenn wir sozusagen schon diese Situation besser kennengelernt haben nur Sie, Wir hatten keine großen Probleme mit dem Augendrück Dann kam man in zweiten Schritt Manchmal nach einem oder zwei, drei, wenn der Behandlungsbitter auf da ist.
00:07:08: Da sehe ich dann auch dieses sehr lang wirksame Fluorzine-Londening-Planter hat gerne nehmen.
00:07:15: Dann sind wir jetzt an einem wunderbaren Punkt, um in die Studie reinzustarten.
00:07:21: Lieber Olga!
00:07:22: Was war das für eine Studie?
00:07:23: Wie war die aufgebaut und wie können wir sie lesen von der Methodekehr?
00:07:29: Wieviel Stunden habe ich, um nicht frei zu wandern?
00:07:35: Vielleicht einfach methodisch, was ist für eine Studie wahr?
00:07:38: Ich versuche mich kurz zu fassen.
00:07:39: Also es war jetzt wirklich keine konkrete Studie sondern das war eine sogenannte Meta-Analysin Weil wie das Titel schon sagt, die Autoren wollten kurz zusammenfassen.
00:07:48: Was haben wir denn alles schon überflott zu einer Lohnenimplantat gelernt?
00:07:51: Die Zulassung in Europa war zwölf,
00:07:54: d.h.,
00:07:54: wir haben wirklich schon einige Jahre Erfahrung mit dem Implantat gesammelt.
00:07:58: und das war das Ziel dieser Studie, diese ganzen Erfahrungen, die bereits publiziert und veröffentlicht sind, zusammenzufassen.
00:08:07: Und dafür wurden also Pub-Mate, Maillight und Google Scholar diese ganzen typischen Medizinpublikationsdatenbanken durchforstet mit entsprechenden Stichwörtern.
00:08:19: Und eingeschlossen haben die Autoren die Studien, die mindestens nach Beobachtungszeit von zwei Jahren hatten und ein Mindestanzahl von zehn Patienten hatten damit es wirklich nicht ein kleiner Case-Report ist, sondern schon tatsächlich ein bisschen mehr Augen auf drin sind.
00:08:40: Genau.
00:08:40: Und dadurch, dass die Autorengruppe selber recht international war, war tatsächlich auch so, dass sie nicht nur auf englisch-publicäten Studien eingeschlossen haben, sondern tatsächlich auch französisch-, portugiesisch-, italienisch und spanisch.
00:08:55: Also das finde ich schon mal richtig großzügig zusammengefasst.
00:08:58: Ich hätte jetzt jeder Portugiesischen oder Italienische oder Französisch lesen können.
00:09:02: Spanisch auch nicht.
00:09:02: Insofern mir freue ich mich, dass diese Kollegen für uns zusammengefasst haben Und sie haben sowohl die sogenannten randomisierten kontrollierten Studien erwähnt, also die Zulassungsstudien.
00:09:19: Aber Sie haben auch alle möglichen Real-World Daten gesammelt.
00:09:22: Also da gab es jetzt keine Einschränkungen was Studiendesignern geht.
00:09:28: Und insgesamt waren es glaube ich zweiundzwanzig Studien
00:09:31: Genau.
00:09:31: Da
00:09:31: könnte ich mir vorstellen, ist dann auch noch mal wichtiger was man für primäre und sekundäre Endpunkte definiert?
00:09:38: Du hattest jetzt gerade schon gesagt den war total wichtig.
00:09:41: Was es für?
00:09:42: also dass die halt zwei Jahre nachbeobachtet haben.
00:09:44: aber wonach haben wir geguckt in den Studien?
00:09:47: Naja erstens nach dem Visus.
00:09:48: das interessierte uns ja natürlich am meisten Und zwar wie so sowohl nach zwei Jahren wie gesagt das weit im Mindest Bedingung für die Studiendauer Aber als auf nach drei Jahren haben sie nach den Visus geschaut.
00:10:01: Gut, man guckt jetzt immer noch so aus der alten Tradition heraus nach die Entwicklung der Netzhautickel.
00:10:08: Wobei wir werden uns später sicherlich darüber unterhalten dass die Netzhau-Dicke eigentlich gar nicht mehr so ein toller Parameter ist wie früher dachten.
00:10:15: aber wir lernen hier selber auch mit jeder Studie.
00:10:19: Und natürlich wurden aber auch eben diese ganzen Nebenwirkungen erfasst, also die Rate an Glakomentwicklung, an Notwendigkeit der drucksängenden Medikationen.
00:10:31: Notwendigkeiten der drucksängenden chirurgischen Maßnahmen und auch gerade der aktuelle Entwicklung.
00:10:36: Also so die wichtigsten Aspekte sozusagen funktionell anatomisch als auch in die Sicherheitsaspekte.
00:10:41: Ja, wunderbar.
00:10:43: Danke für diese wunderbare Zusammenfassung der Methodik!
00:10:46: Dann können wir jetzt zu dem Ergebnis-Teil kommen und darauf einmal eingehen.
00:10:50: vielleicht sprechen wir erst mal über den Visus?
00:10:54: Genau.
00:10:55: Erst mal hier um die Zulassungsstudien, damit fängt es ja immer bei jedem Medikament an bevor wir zu den Real-Real-Daten kommen.
00:11:01: und die beiden Fame-Studien waren so aufgebaut dass hier Fluo-Zenolone Implantat gegenüber einer Placebo-Gruppe getestet wurde Und die beiden Gruppen also Hördosiertes und Niedrigadosiertes Fluozenolonenimplantat.
00:11:18: Die beiden Grupen haben ungefähr eine Zeile mehr nach zwei Jahren an Visus gewonnen.
00:11:25: Und wenn man jetzt ein bisschen genauer schaut, also im Vergleich zu Placebo war das natürlich deutlich mehr, weil Placebo-Gruppe hatte einen Buchstaben und Visus Gewinn – das ist quasi nichts!
00:11:36: Eine Zeile besteht aus fünf Buchstaben, also einem Fünftel von einer Zeile, also dass es quasi plus minus null.
00:11:42: Wobei ich an der Stelle auch gerne mal fragen würde, die Diabetiker wollen wir vor allen Dingen deswegen behandeln, damit sie nicht schlechter werden.
00:11:50: Wenn wir jetzt sagen in der Placebo-Gruppe gab es aber auch keinen Signifikanten wie das Verlust, sondern die haben halt ... Okay, die haben nicht so viel dazu gewonnen und nur ein Buch starben.
00:11:58: Aber die haben nichts verloren.
00:12:00: Könnte man ja auch sagen, warum behandelt man die überhaupt?
00:12:03: Also ganz, ganz gemein
00:12:04: gesprochen!
00:12:06: Ja, eigentlich kann man das nicht fragen.
00:12:07: Ich möchte die Frage zurückziehen.
00:12:09: Nein!
00:12:11: Ich habe nichts gefragt.
00:12:13: Weil sie sehen ja schlecht, deswegen werden Sie erbehandelt.
00:12:17: Das ist richtig... Viele Diabetiker kommen auch und sagen, dass sie sehen noch gut bei diabetesem Makula-Ethemen oder die haben wie so Werte von zero acht oder eins null oder null sechs drei.
00:12:25: Und dann gewinnt ihr vielleicht doch nicht so viel dazu.
00:12:28: Genau, das ist der sogenannte Fluor Effekt.
00:12:32: Das wird natürlich auch bedenken, wenn man Patienten in die Studien einschließt das je besser der Ausgangsvisus ist.
00:12:41: desto weniger Visus gewinnen, kann es tatsächlich am Ende geben.
00:12:45: Weil in der Regel kann ich ja nur bis zur Eins Null gehen.
00:12:49: Gut, in manchen Fällen bis eins zu fünf aber jetzt nicht bis zwei Komma fünf.
00:12:54: Insofern diesen Floor-Effekt den darf man auf jeden Fall auch nicht unterschätzen und in gewissen Situationen wo der Ausgangsbefund schon mit gutem Visus vorliegt muss man das auch im Hinterkopf tatsächlich auch behalten als... Aber hier war es auch noch mal schön, was ich sehr praxisrelevant schinde.
00:13:17: Wurde nicht nur die vier Buchstaben oder sechs Buchstaben, sondern man hat gesagt Was ist denn klinisch relevante?
00:13:25: Wieso Verbesserung?
00:13:26: Das ist schon glaube ich für uns alle deutlich interessanter.
00:13:29: Und man hat festgelegt, klinisch relevant ist es wenn es drei Zeilen mehr ist.
00:13:32: Wenn ich jetzt mit null fünf starte und dann bis auf null acht komme, dann das ist ja schon wirklich auch für den Alltag, für den Patienten eine wesentliche Verbesserungen.
00:13:41: Und nach drei Jahren in diesen Zulassungsstudien waren knapp dreißig Prozent der Patienten tatsächlich in den beiden Behandlungsgruppen mit diesem doch aus meiner Sicht recht hohem Visusgewinn unterwegs, nach drei Jahren Behandlung.
00:13:59: In der Placebel-Gruppe gab es auch einen Teil das war achtzehn Prozent aber die waren bei Weiden natürlich also der Anteil ist dabei nicht so hoch wie in der Behandungsgruppe.
00:14:11: und was noch interessanter ist Wir reden dann von chronische Makulätdien, gerade wenn wir über irgendwie ein Flussinulon-Implantat sprechen.
00:14:23: Und chronisches Makulädium hat man denn so definiert das ist alles was Linke als drei Jahren besteht?
00:14:30: Ich finde, das ist wirklich sehr chronisch.
00:14:33: Aus meiner Sicht aber so ist die Schwelle festgelegt und wenn wir jetzt noch mal schauen ... Die Patienten, die schon eben diesen chronischen Befund haben, also Dauer des dem Ös in mehr als drei Jahre, kamen tatsächlich mit dem Visus noch ein bisschen besser raus, als die, die einen Nicht-Kronisches im Ö hatten.
00:14:53: Okay!
00:14:54: Das ist besonders interessant, was heißt?
00:14:56: Da
00:14:57: sind
00:14:58: bei chronischen Diabetes-Marculativen gibt es irgendwelche Prozesse, ob das Neuroinflation und Neurodegenerationen was auch immer.
00:15:06: Wo die Steroide tatsächlich noch wesentlich besser oder für eine sehr gute Wirkung gerechen können.
00:15:12: Es hat mich auch überrascht!
00:15:14: Ja aber irgendwie wunderts... Also es wundert einen doch nicht wirklich weil das Inflammation bei Diabetes eine Rolle spielt.
00:15:20: Darauf gehen wir in der nächsten Folge nochmal etwas genauer ein.
00:15:24: Jetzt würde ich aber gerne
00:15:25: noch
00:15:26: zwei Punkte besprechen.
00:15:28: Erster Punkt bezieht sich auf die Nebenwirkung, die hattest du ja vorhin auch schon angesprochen, dass wir die vielleicht einmal durchgehen, also einmal auf die additive Therapie wurde die gebraucht und dann einmal auf das Nebenwirkungsprofil, das halt sich hier rausgestellt hat?
00:15:43: Weil es ist natürlich ... Ob man eine Glaukom-OP braucht oder nicht, das ist natürlich ein Ding für die Patienten.
00:15:50: Das ist total wirklich wichtig und richtig, was wir darüber sprechen Das ist vielleicht auch eine der Gründe, warum wir Stiroide nicht als First-Line Therapie in der dem Überhandlung grundsätzlich einsetzen.
00:16:05: Weil es sind die zwei wichtigsten Faktoren ist eben der Augendruckanstieg und die Katahaktentwicklung.
00:16:13: Was aber hier sehr interessant ist, man vergleicht natürlich immer was war denn in diesen andromisierten kontrollierten Studien und was es dann bei uns so in warem Leben sozusagen.
00:16:21: Und im Gegensatz zu einem TVGF-Studien kam in diesem Radio House das in dem Real-Works-Setting die Verträglichkeit von Fluorzinellonenplantat deutlich besser ist als in den Zulassungsstudien.
00:16:38: Total interessant!
00:16:40: Das ist ein Beispiel.
00:16:41: Die Rate an Katerhakt-Operationen-Notwendigkeit in den Zulassungsstudien war bei bis zu ca.
00:16:47: von rund umsiebend Prozent.
00:16:49: Und das ist viel genau, wie gesagt finde ich aber persönlich nicht sehr schlimm weil es meist sowieso ältere Menschen sind, die sowieso ohne seine Familie Katerhak kriegen und Katerhat-Oparation ist ja per se doch etwas relativ handloses eigentlich mal so.
00:17:05: Aber in real world setting was noch viel interessanter ist war nur die Hälfte der Katerhaktextraktionsrate beschrieben.
00:17:13: Also, forty-three Prozent erklären kann ich das auch nicht?
00:17:17: Möglicherweise waren die Kriterien für die Katerhaktextraktionen in Zulassungsstudien oder den ReoZ natürlich unterschiedlich, dass kann gut sein aber es ist auf jeden Fall etwas was nicht... also eher halb so hoch ist.
00:17:30: nur an Katerhatentwicklung.
00:17:33: einfach leicht zum Zulassungsstudien Genau.
00:17:35: und der zweite Punkt war ja der Augendruck Und da ist es aber auch auf jeden Fall in real-worldsetting, in kallster Art und Weise gefährlicher als in den randomisierten kontrollierten Studien.
00:17:47: Ist einmal so.
00:17:48: jetzt auch ein paar Zahlen erhöhte Augendruck war in den Zulassungsstudien je nach Behandlungsgruppe siebenund dreißig bis viertunvierzig Prozent also drittel bis knappen Hälfte der Patienten.
00:18:01: Und in dem Reovolzettin dieser Meta-Analyse sind wir bei siebenundzwanzig Prozent der Augen, die eine drucksenkende Behandlung gebraucht haben.
00:18:13: Und nur drei Prozent haben dann tatsächlich eine chirurgische Therapie gebrauchten.
00:18:20: Aber das ist wirklich wenig und es ist auch hier deutlich weniger als in den randomisierten kontrollierten Studien, die zur Zulassung von diesem Medikament geführt haben.
00:18:30: Das ist eher ... finde ich sehr positiv.
00:18:33: Ja, man muss ja auch überlegen, ob man jetzt eine Weile lang tropft, was natürlich auch nervig ist und mit bestimmten Nebenwirkungen einhergeht.
00:18:41: Dazu kann man sich noch mal unsere letzten Podcastfolgen anhören oder ob man regelmäßig Spritzen ins Auge bekommt.
00:18:48: Das ist für die Patienten ein wesentlicher Punkt der Lebensqualität, wenn es möglich ist.
00:18:53: D.h.,
00:18:54: das bringt mich zu meiner letzten Frage an dich in dieser Folge Bei welchen Patienten würdest du jetzt sagen, du setzt ein Fuzinolonimplantat ein?
00:19:04: Mit dem Wissen, dass du nach dieser Studie hast natürlich.
00:19:08: Ja also mit diese Frage haben sich die Autoren wirklich auch beschriftigt und ich würde einfach... Die Empfehlung aus der Studie für meinen Alltag komplett übernehmen und ich würde sagen, bis jetzt habe ich es auch nicht anders gemacht.
00:19:19: Sie haben tatsächlich den idealen Kandidaten mit dem diabeteschen Marculaidin definiert, der perfekt sich für Fluoxynolonen im Plantatbehandlung eignet.
00:19:30: Und zwar das ist ein Patient, der bereits schon gezeigt hat unter Dexamethasone Implantat dass er gut angesprochen hat, sowohl funktionell als auch anatomisch.
00:19:40: Also wir brauchen erst mal gutes Ansprechen auf Steroide.
00:19:43: Das zweite ist gute Verträglichkeit dieser Steroider.
00:19:47: Wenn wir Dexamethasone-Implantat gegeben haben dann schauen wir vor allem auf die Druckentwicklung weil es gibt aus einem statistischen Daten dass wenn die Patienten zwei bis drei Mal Dexanthesone Implantat ohne Druckprobleme Wenn wir so überstanden haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit bis zu neunzig Prozent.
00:20:05: Dass es mit Fluoxinolonenplantat auch keine Leih-Aubentrop-Probleme geben wird.
00:20:10: Okay!
00:20:11: Wichtiger kommt.
00:20:11: Sehr wichtige Aspekte.
00:20:13: Dann brauchen zwischen Patienten mit eher chronischem Marculati.
00:20:17: Haben wir ja vorhin gesagt, dass sie noch ein bisschen besser sprechen?
00:20:19: Drei Jahre?
00:20:21: Genau.
00:20:21: Es heißt natürlich aber nicht, dass wir bei jedem Diabetik erst mal drei Jahre warten bevor wir über Fluoxineron nachdenken und das nicht... Aber chronische, die im Ögrupt beeignen sich auf alle Fälle hervorragend.
00:20:32: Oder auch Patienten, die einen frühen Switch brauchen.
00:20:35: Also wir müssen jetzt wirklich nicht... Wenn wir keinen Ansprechenden für antivvgf nach drei oder sechsten Jektionen sehen, dann dürfen mit den Patienten Eisen und Responderdichonieren.
00:20:46: Wir müssen da jetzt nicht erst mal eine- bis zwei Jahre Antivvgsbehandlung machen.
00:20:50: Da gehen wir in der nächsten Folge noch ein bisschen näher drauf ein!
00:20:53: Welche Kriterien man da anwenden kann?
00:20:55: Genau, genau.
00:20:57: Und auch ein ganz wichtiger Punkt ... Wenn wir oft Patienten mit Antifa-Gef behandeln, kennen wir immer diese Segezahnmusterprofil von Netzhautdicke.
00:21:09: Die geht runter und dann geht sie wieder hoch.
00:21:11: Dann geht es wieder runter, dann geht's wieder hoch... Und diese Fluktuationen der Netzhau-Dicke, das weiß man mittlerweile, die sind nicht richtig gut!
00:21:20: Und unter diesem lang wirksamen Medikamenten für Flussinologen im Plantat kann man tatsächlich diese Fluktuation der Netzhautieke deutlich reduzieren.
00:21:32: Das sind sozusagen die wichtigsten Kriterien, wie ein idealer Demö-Patient für Fluxinologeneplantat aussehen können.
00:21:41: Dann bis ihr jetzt alle beschreibt.
00:21:44: Und vielen, vielen Dank dir, dass du uns durch diese komplexe Studie geführt hast!
00:21:49: Ich freue mich, wir setzen das Gespräch in der nächsten Folge quasi nahtlos fort.
00:21:55: da geht es dann um die OCT Biomarker des dem Ö und auch noch mal ein bisschen genauer Non-Responder und wie man die vielleicht eher erkennen kann.
00:22:04: Also vielen, vielen Dank, Olga!
00:22:05: Vielen dank auch noch mal an Alli Mera für das Sponsorendes Podcast.
00:22:08: Und natürlich auch ein herzliches Dankeschön an Sie, liebe Zuhörer, dass Sie immer nach dabei sind.
00:22:13: Ja...und dann wünsche ich dir eine wunderbare Woche, lieber Olga.
00:22:17: Vielen Dank oder von meiner Seite ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten.
00:22:22: Tschüss!
00:22:26: Eine Produktion
00:22:27: der Kerkom
00:22:28: GmbH
00:22:29: unter der Leitung von Prof.
00:22:30: Dr.
00:22:31: Alireza Mirchai
00:22:33: und
00:22:33: Tobias Casting.
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