Pathogenese von Sicca bei Autoimmunerkrankungen
Shownotes
Pathogenese von Sicca bei Autoimmunerkrankungen
Annika Licht im Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Steven
In dieser Folge erweitern wir den Blick auf das Krankheitsbild Sicca um eine Perspektive, die im klinischen Alltag oft zu wenig reflektiert wird: die zugrunde liegende Pathophysiologie. Allzu häufig werden bekannte Faktoren wie Bildschirmarbeit oder das Lebensalter als Erklärung herangezogen, ohne die Ursachen weiter zu hinterfragen.
Ausgehend von der Arbeit von Stern et al. widmen wir uns der Entstehung des trockenen Auges im Kontext von Autoimmunerkrankungen. Die Autoren haben die pathophysiologischen Mechanismen dieser Patientengruppe detailliert analysiert und damit wichtige Erkenntnisse geliefert, die über diese spezielle Gruppe hinaus von Bedeutung sind.
Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Philipp Steven diskutieren wir, welche Prozesse zur Sicca-Entwicklung bei autoimmunen Systemerkrankungen beitragen und welche diagnostischen und therapeutischen Rückschlüsse sich daraus auch für andere Sicca-Patienten ableiten lassen.
Die Folge zeigt, warum ein vertieftes Verständnis der Pathophysiologie nicht nur bei komplexen Verläufen, sondern für die tägliche Versorgung aller Sicca-Patienten einen entscheidenden Mehrwert bietet.
Weitere Informationen und die Studie selbst gibt es hier: Immunologic basis for development of keratoconjunctivitis sicca in systemic autoimmune diseases: Role of innate immune sensors Michael E Stern, Argyrios N Theofilopoulos, Philipp Steven, Jerry Y Niederkorn, Robert Fox, Margarita Calonge, Christof Scheid, Stephen C Pflugfelder Affiliations Expand PMID: 38395195 DOI: 10.1016/j.jtos.2024.02.003 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38395195/
Neuer Kommentar